Baunataler Nachrichten
Läuteten den Sommer ein: Jens Weimann vom Kulturamt, die
Mitarbeiterin Petra Oheim (l.) und Erste Stadträtin Silke
Engler-Kurz
Zehn Jahre lang gehörte das Lehrerkabarett zum unterhaltsamen Kulturangebot in Baunatal. Doch zum Auftakt des Baunataler Sommers am vergangenen Freitag zeigten sie unwiderruflich ihr letztes Programm. Hier machten sie sich auf die Suche nach der Frage von Erich Kästner "Wo bleibt das Positive?" 650 Gäste erlebten unter dem Dach des Palastzeltes auf der Langenbergwiese, wie sie sich dieser Antwort näherten und zum Schluss Kästners Überzeugung “Menschen können besser werden” verarbeiteten.
"Wo bleibt das Positive?" fragte auch Bürgermeister Manfred Schaub zur Eröffnung und hatte sofort eine Antwort parat. "Wir merken immer mehr, dass sich die Marke Baunataler Sommer etabliert hat" sagte er zum Auftakt, man könne stolz darauf sein, dass auch Stars wie Ingo Appelt oder Heinz Rudolf Kunze zum Kulturfestival nach Baunatal kommen. Sein großer Dank galt den zahlreichen Sponsoren, "ohne deren Unterstützung ein solches Event nicht möglich wäre."
Und die Gäste hatten ihre Freude an dem bisherigen Angebot: Sei es bei Dr. Stratmann, der mit einem heiteren medizinischen Kabarett für strapazierte Lachmuskeln sorgte oder das Damenquartett "Salut Salon", dass leise klassische Töne ebenso anstimmte wie witzige Anekdoten und das Ensemble der Leipziger Pfeffermühle, das mit Biss und Humor die Politik im Visier hatte und ein "Ende der Schonung" ankündigte. Am Dienstag brachte Gaines Hall Sonne, Strand und heiße Rhythmen nach Baunatal. Ob Rock, Pop, Hula oder Reggae - es war ein Sommererlebnis der besonderen Art. Eingestimmt wurden viele Gäste mit einem ausgezeichneten Karibisch-Spanischem Büffet, das bei der Kartenbestellung gleich mitgebucht werden konnte.