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Spielmobil Augustine

Mit der Augustine um die Welt

Foto: Larissa und Annika mit ihren selbst gebauten Schiffchen
Larissa und Annika mit ihren selbst gebauten Schiffchen

Schiff ahoi heißt es beim aktuellen Programm der Augustine, denn hier werden bei jedem Projekttag die Segel gehisst und die sieben Weltmeere bereist. Ob es nun mit David Livingstone nach Afrika geht oder mit Sven Hedin ins ferne Asien, jeder Tag hält einen anderen Entdecker bereit und lässt die Kinder an den verschiedenen Kulturen unserer Erde teilhaben. So ist es den Kindern am Afrika-Tag möglich, eine eigene Trommel zu bauen oder gar einen kleinen Korb zu flechten. Es kann aber auch der Schamane in seinem Zelt aufgesucht werden, welcher den Flug der Federn deutet und daraus die Zukunft des Kindes abliest. Zur Unterstützung kann noch ein Gefühlsstein gezogen werden, der beispielsweise Mut oder Stärke verspricht.

Der wohl ungewöhnlichste der vier Projekttage dürfte der des Entdeckers Roald Amundsen sein, da dieser als erster Mensch den Südpol erreicht hatte. Dementsprechend eisig geht es an diesen Projekttag zu, was angesichts der teils drückenden Temperaturen eine nette Abwechslung ist. So kann an einer winterlich gestalteten Stellwand die Expedition Amundsens verfolgt werden und der Frage auf den Grund gegangen werden, welche Tiere denn nun eigentlich in solch einer kühlen Umgebung leben. Während es beim Basteln der dreiäugigen Eismonster am diesen Tag friedlicher zugeht, können die kleinen Entdecker die Naturschutzzone des Südpols spielerisch erschließen. Zum Abschluss des Tages gibt es bunte Orangensaft-Eiswürfel, die bei diesen Temperaturen für die nötige Abkühlung sorgen.

Der letzte Projekttag beschäftigt sich mit dem Erdumsegler James Cook. Diese Reise gelang ihm jedoch nur, da er eine ausreichende Zufuhr an Vitamin C durch Sauerkraut sicher stellen konnte und so die Seefahrerkrankheit Skorbut in ihre Schranken wies. Den Kindern bleibt das Sauerkraut jedoch erspart. Sie können sich statt dessen an einen leckeren "Skorbut Spieß" aus frischem Obst erquicken. Gut gestärkt lässt es sich auch viel leichter dem Rollenspiel des Kapitäns zusehen, in welchem er auf die Gastfreundschaft der Hawaiianer trifft und von ihnen für einen zurückgekehrten Gott gehalten wird. Aber wie so oft in der Geschichte der Menschheit weilt dieser Zustand nicht allzu lange und der Diebstahl einer der Beiboote führt zum Streit - leider nimmt dieser für den Kapitän kein allzu gutes Ende…

Ganz gewaltlos und ohne Streit dagegen ist die letzte Bastelaktion des Entdecker-Projekts: Ein Amphibien Fahrzeug. Dieses kann sich sowohl an Land als auch auf dem Wasser fortbewegen und kommt, der Luftballonantrieb macht's möglich, so richtig in Schwung. Wer meint "viel hilft viel" der liegt falsch und wird mit einen "Peng!" belohnt. Das ist aber auch gar nicht weiter schlimm, denn Luftballons verarzten ist für die Augustine eine Kleinigkeit…